Ernährungsberatung und -therapie
Fast alle Patienten können von zahlreichen Diäten und erfolglosen Gewichtsreduktionsmaßnahmen berichten.
Wichtig für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist jedoch eine 6-12 monatige Ernährungstherapie unter ärztlicher oder ernährungswissen-schaftlicher Kontrolle.
Bei allen endoskopischen und chirugischen Maßnahmen zur Gewichts-reduktion ist die Ernährungsberatung und –therapie ein wichtiger Bestandteil.
Bereits vor dem Eingriff werden in einem Anamnese-Gespräch das Essverhalten, die Vorlieben für Speisen und die Lebensbedingungen des Patienten besprochen. Dies ist sehr wichtig für die Therapieentscheidung, denn jede Operation verlangt ein speziell angelegtes Ernährungsregime.
Die Mitarbeit des Patienten ist dabei mitentscheidend für den Erfolg.
Nach der Operation muss ein neues Essverhalten erst erlernt werden. Dabei kann es auch zu Unverträglichkeiten oder Veränderungen der Geschmacksvorlieben kommen.
Eine Mangelernährung, die sich beispielsweise als Müdigkeit, Antriebsschwäche, Haarausfall, Hautproblemen, aber auch als Heißhunger auf Süßes äußert, kann durch ein sorgfältiges Ernährungsregime und regelmäßige Besprechung von Ernährungsprotokollen vermieden werden. Natürlich ist auch die Ergänzung von Vitaminen und Mineralstoffen und Spurenelementen ein wichtiges Thema.


